OrlaWeilheim2017

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Kunst und Unternehmen verbinden sich zu einer Win-Win-Situation

Kunst im Kontext lädt ein zum Gedankenaustausch

Kunst und Unternehmen verbinden sich zu einer Win-Win-Situation

Wir, Susanne Kohler, Frank Fischer und Thorsten Fuhrmann sind Kunst im Kontext. Gegründet 2015 ist unser Ziel, mit künstlerischen Interventionen in Unternehmen und Institutionen zu gehen, um Kreativität als eine wichtige Resource in das Bewußtsein zu bringen. Zur diesjährigen Orla bespielen wir die Bühne der Stadthalle (Halle A).

Kontextkunst und Unternehmen
verbinden sich zu einer Win-Win-Situation

Erfolgreiche Unternehmer wissen, dass Kreativität für die Zukunftsfähigkeit (Sustainability) der Unternehmen entscheidend ist. Es braucht die kreativen Mitarbeiter und eine entsprechende Firmenkultur, um die innovativen Produkte und Prozesse hervorzubringen, mit denen sich ein Unternehmen im Markt behauptet. Die großen „Player“ in Sachen Innovation – von der Automobilindustrie bis zur IT – bauen eigene Abteilungen als Zukunftswerkstätten auf. Der Trend geht weiter dahin, freischaffende Künstler aus den unterschiedlichsten Disziplinen temporär zu engagieren, um gezielt neue Kreativ- und Entwicklungsräume zu schaffen.

95% der Künstler können von ihrer Kunst alleine nicht leben, weil der Markt dafür fehlt. Viele sind deshalb intensiv auf der Suche nach neuen Betätigungsfeldern. Kunstschaffende haben aufgrund ihres reichen Erfahrungsschatzes mit Kreativprozessen beste Voraussetzungen, um Mitarbeitern in den Unternehmen und Institutionen kreatives, prozesshaftes Denken sowie fruchtbares Interagieren im Team zu vermitteln. Hier liegt großes Potential quasi abrufbar bereit. Kunst im Kontext bringt Unternehmen, speziell KMU (kleine mittelständische Unternehmen), und Künstler an einen Tisch.

Projektbeispiel 1

Mitarbeiterkunst im Corporate-Design bei iteratec GmbH
von Frank Fischer

iteratec wurde 1996 gegründet und ist heute ein angesehenes IT-Unternehmen mit über 300 Mitarbeitern an 5 Standorten in DACH. Zwischen 2010 und 2011 erarbeitet ein Team von 30 leitenden Mitarbeitern zusammen mit externen Beratern den neuen Markenkern von iteratec, der in 2012 in ein überarbeites Corporate Design umgesetzt wird.

Im selben Jahr erhält Frank Fischer den Auftrag, im Rahmen des 15jährigen Firmenjubiläums im Literaturhaus in München 60 Mitarbeitern die Gestaltung eigener Kunstwerke anzuleiten. Die Teilnehmer visualisieren in Kleingruppen auf bis zu 3qm großen Malgründen ihre zuvor erarbeiteten Unternehmenskernwerte. Begriffe, wie „Entlastung“ oder „Kompetenzdichte“ sind zu visualisieren. Frank Fischer organisiert Kreiden und Stifte in den neuen Firmenhausfarben, präpariert die Malgründe und leitet die einzelnen Gruppen an Ihren Staffeleien an. In diesen Workshops verinnerlichen die Mitarbeiter wichtige Kernwerte des Unternehmens und interagieren miteinander auf einem völlig neuen Gebiet, lernen sich neu kennen und haben viel Spaß dabei.

Die Aktion wirkt bis heute nach und bleibt sichtbar:
13 Kunstwerke schmücken die Firmenräume in München, Hamburg, Wien und Zürich.

Konkurrenzsituation

Der Markt für „Künstlerische Interventionen“ im weitesten Sinne ist recht jung und fängt gerade an, seine Betätigungsfelder zu erkunden. Von einer echten Konkurrenzsituation lässt sich deshalb schwer sprechen. Gerade in Oberbayern, wo wir agieren wollen, gibt es keine wirkliche Konkurrenz. In Schleswig-Holstein hat das geförderte „Unternehmen! KulturWirtschaft“ zwischen 2012 und 2015 acht künstlerische Interventionen umgesetzt. Die ausführliche Projektdokumentation dazu (Herausgeber Nordkolleg Rendsburg) ist wie ein Handbuch der Best Practices und zeigt deutlich das vorhandene Potential auf. Die Projektleiterin von „Unternehmen! KulturWirtschaft“ und Co-Autorin Lena Mäusezahl unterstützt uns bei „Kunst im Kontext“ beratend.

Abgesehen von diesem Pilotprojekt wird der Markt von einzelnen Künstlern und Kuratoren bespielt. Diese haben eher regionale Bedeutung oder finden in einem speziellen kulturellen Kontext statt. Was aber für diesen Markt tatsächlich fehlt, ist ein Anbieter im Sinne eines beratenden Vermittlers, der sich sowohl mit den Sorgen und Nöten der KMU auskennt, wie auch in der Künstlerwelt zuhause ist. Genau hier will sich Kunst im Kontext ansiedeln. Als Dreierteam bieten wir einen so breitgefächerten Erfahrungs- und Wissensschatz aus Unternehmertum und Künstlertum, dass wir das gesamte notwendige Portfolio abdecken können.
Arbeitsschwerpunkte

„Kunst im Kontext“ hat sich zum Ziel gesetzt, als Intermediär zu agieren und Künstler und Unternehmer in einer Form zusammen zu bringen, die für beide Seiten gewinnbringend ist. Wir – Susanne Kohler, Thorsten Fuhrmann und Frank Fischer – sind drei praxiserfahrene Künstler und arbeiten an der Entstehung dieser Plattform, die sich künstlerischen Interventionen in Institutionen widmet. Wiederbelebung von Achtsamkeit mit Mitteln der Kunst – angewandt auf Team-Prozesse, als auch bezogen auf Produktionsprozesse – ist ein Schwerpunkt der aktuellen Arbeit und Auseinandersetzung.

Künstlerische Praktiken können einem Unternehmen nur dann Vorteile bringen, wenn der Kontext vorher ausreichend geklärt ist, so dass sich aus ihm das weitere Vorgehen ergeben kann. Deshalb legt Kunst im Kontext einen Schwerpunkt auf eine klärende Erstberatung mit dem Ziel die richtige Herangehensweise herauszufiltern und passende Module auszuarbeiten. Dies kann sowohl als reines Beratungsgespräch als auch als Unternehmens-Coaching durchgeführt werden.

Portfolio

Aufgrund unserer langjährigen Praxiserfahrungen in Unternehmens-Coaching und Corporate-Design-Entwicklung kennen wir die Belange der Unternehmer. Darüber hinaus verfügen wir über ein weites, funktionierendes Künstler-Netzwerk und sind bestens aufgestellt, um Künstler auszuwählen und zu vermitteln.

Wir bieten den Unternehmen einen Full-Service an:
• Erarbeiten einer Grund-Konzeption mit konkreten Vorschlägen für künstlerische Interventionen sowie Vorstellung der zu beteiligenden Künstler
• Durchführung der Aktion oder Intervention mit allem, was dazu gehört, inkl. Abschlussgespräch
• Beaufsichtigung beteiligter Künstler
• Dokumentation in Foto oder Film
• Begleitende Ausstellung, Öffentlichkeitsarbeit

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